Andre Agassi: Trautes Heim, Glück allein
Ziemlich festgefahren ist Andre Agassi, wenn es zu seinem Wohnort kommt.
Er liebt seine Heimatstadt Las Vegas so sehr, dass ihn keine zehn Pferde, geschweige denn Ehefrau Steffi, dazu bewegen könnten, woanders hinzuziehen.
"Hier wird eine Kultur des Anpackens zelebriert - das hat auf mich abgefärbt", sagte er im Interview mit GALA.
Pinto, Lilly und Banks sind es sich wert
Erst räumte der Film, der sie zum Star machte, bei den Oscars ab, dann wurde sie zu einem der 100 schönsten Menschen der Welt gewählt. Sie dreht Filme mit Julian Schnabel und Woody Allen, und als ob das noch nicht genug wäre, erhält sie jetzt auch noch einen proverbialen Ritterschlag als Werbe-Ikone.
L'Oreal, einer der Partner des Cannes Filmfestivals, ernannte die Slumdog Millionär-Schauspielerin zusammen mit Evangeline Lilly und Elizabeth Banks am Vorabend des Festivals zu ihrer neuen internationalen Botschafterin.
Die Schauspielerinnen wurden aufgrund ihrer aufstrebenden Karrieren und ihrer „Verpflichtung zu universalen Werten wie Menschlichkeit und Diversität" ausgesucht, so eine Sprecherin des Kosmetikkonzerns.
Werte, die sich bei Evangeline Lilly durch ihr Engagement für Menschrechte ausdrücken. Die Lost-Darstellerin hatte bereits zu Uni-Zeiten ein Komitee zur Verbreitung von Menschenrechten gegründet und zum roten Teppich von Cannes wird sie direkt aus Ruanda anreisen, wo sie an einer humanitären Mission teilnimmt.
BAFTAs: Erhöht Doppelnominierung Winslets Chancen?
Es scheint das Jahr von Kate Winslet zu sein, denn bei jeder großen Awardshow der Saison ging sie bis jetzt als Siegerin hervor. Bei den Golden Globes gewann sie sogar gleich zweimal für ihre Rolle in Zeiten des Aufruhrs und Der Vorleser.
Auch bei den BAFTA-Awards, die am Sonntag in London vergeben werden, ist sie zweimal nominiert. Anders als bei den Globes liegen die Nominierungen jedoch in der gleichen Kategorie: „Beste Hauptdarstellerin“.
Ob sie damit ihre Chance verbessert hat oder sich am Ende selbst aussticht, weil sich die Stimmen für sie auf zwei Rollen verteilen?
Und bei den Männern? Sind die vergangenen Preisverleihungen ein Gradmesser, dann dürfte das Rennen zwischen Sean Penn (Milk) und Mickey Rourke (The Wrestler) entscheiden werden. Aber wer weiß: Gerade die Briten könnten Slumdog Millionaire, der in Indien spielt, besonders in ihr Herz geschlossen haben und damit vielleicht auch Hauptdarsteller Dev Patel für seine Leistung auszeichnen.
Wer wird am Ende eine Trophäe mit nach Hause nehmen? Stimmen Sie ab!
BAFTA Awards: Neue Chance, neues Glück für Baader-Meinhof?
Bei den Golden Globes am Sonntag ging der deutsche Beitrag im Rennen um den besten nicht-englischsprachigen Film leider leer aus. Der Baader-Meinhof-Komplex verlor gegen den israelischen Film Waltz With Basir.
Doch das RAF-Drama hat noch ein paar weitere Chancen, auch in Hollywood ausgezeichnet zu werden, denn die Saison der Awards und Preisverleihungen, die in den Oscars am 22. Februar gipfelt, hat schließlich erst begonnen.
Als nächstes auf dem Programm stehen die Nominierungen für die BAFTA-Awards in Los Angeles, die alljährlich von der „British Academy of Film and Television Arts“ (zu deutsch: die britische Akademie der Film- und Fernsehkünste) vergeben werden.
Bei den Awards, die am 8. Februar vergeben werden und bei denen das „Who is Who“ von Hollywood erwartet wird, wird sich der Baader-Meinhoff-Komplex auch gegen Gomorrah (Italien), So viele Jahre liebe ich dich (Frankreich) und Persepolis (Frankreich) behaupten müssen.
Die Nominationen in den restlichen Kategorien werden am 15. Januar bekannt gegeben.
Twilight: Der neue Teenie-Kultfilm?
Der Kinostart von Twilight, die Verfilmung von Stephanie Meyers Vampirsaga, löste vergangenes Jahr in den USA eine solche Hysterie unter jungen weiblichen Fans aus, wie man sie zuletzt bei Harry Potter gesehen hatte. Nun läuft der Film am 15. Januar auch in den deutschen Kinos und es wird sich zeigen, ob sich der Streifen auch hierzulande ähnlicher Beliebtheit erfreuen wird.
Zur Einstimmung haben wir eine Fotogalerie für Sie zusammengestellt: Im Morgengrauen von Twilight.
Was meine Sie: Wird Twilight-Biss zum Morgengrauen der neue Harry Potter?
Replay 2008: Top 10 Stars
Heidi Klum und Victoria Beckham. Comebacks und Wahlen. Heath Ledger und der Joker. Rockbands und Wohltäter – wir haben unsere, zugegebenermaßen höchst subjektive, Liste der Top 10 Stars von 2008 zusammengestellt.
Die Liste beinhaltet all die, die uns 2008 unterhielten, mit Spannung versorgten, uns etwas ans Herz legten oder es uns brachen. Viel Spaß und auf ein gutes, neues 2009!
Horst Tappert - "Derrick" - ist tot
Horst Tappert ist tot. Der Schauspieler verstarb im Alter von 85 Jahren in einer Münchener Klinik im Beisein seiner Frau Ursula.
Tappert, der fast 25 Jahre lang den Oberinspektor Stephan Derrick verkörperte, wurde zum Inbegriff des deutschen Kommissars – bei uns sowie rund um die Welt.
Er war „ein durch und durch ziviler Polizist, höflich und voller melancholischer Lebensweisheit“, erinnert sich Horst Janke, Fernsehspielchef und Stellvertretender Programmdirektor des ZDF. Mit seinem weltweiten Erfolg – die Serie wurde in über 100 Länder verkauft - wurde Derrick auch zum Botschafter für ein demokratisches Deutschland und korrigierte im Ausland längst überfällige Klischeebilder.
Der Schauspieler begann seine Karriere am Theater. In den 50er-Jahren wirkte er in mehreren Kino- und Fernsehproduktionen mit, unter anderem in Die Gentlemen bitten zur Kasse, bevor er dann 1974 die Rolle des ZDF-Kommissars übernahm. 281 Folgen lang ermittelte Derrick Mordfälle in der zumeist gehobenen Gesellschaft Münchens, bis er 1998 seine Dienstmarke abgab.
In seinem letzten Interview, das er der Zeitschrift Bunte im Mai 2008 gab, sagte Tappert:
„Ich lebe sehr zurückgezogen. Mag sein, dass ich mich seltsam anstelle, aber ich schätze die Ruhe mit meiner Frau. Kontakt mit alten Kollegen pflege ich auch nicht mehr, die meisten sind ohnehin schon tot. Ich will noch einige Zeit da sein.“
Kross für "Shooting Star des Jahres" nominiert
David Kross wurde zum deutschen Vertreter im Rennen um die Auszeichnung zum „Shooting Star 2009“ auf den 59. Filmfestspielen in Berlin ernannt. Das Feld der Anwärter besteht aus zehn europäischen Nachwuchstalenten, die von einer prominenten Jury von Filmschaffenden ausgewählt wurden.
Dass sie sich für Kross entschieden hat, begründet die Jury folgendermaßen: „Ein schnell wachsendes Talent, das die ganze Palette von Gefühlen, von Aggression bis Verletzbarkeit, ausdrücken kann und dem Publikum dabei immer erlaubt, mit seiner Situation auf der Leinwand zu sympathisieren.“
Seine erste Filmrolle hatte Kross bereits im zarten Alter von zwölf Jahren in dem Fernsehfilm Hilfe, ich bin ein Junge. Seine Rolle in dem preisgekrönten Film Knallhart von Detlev Buck stellte ihn einem größeren Publikum vor, und als Krabat (hier mit Paula Kalenberg bei der Premiere des gleichnamigen Films in Berlin) schaffte er dieses Jahr endgültig seinen Durchbruch. In dem Hollywoodstreifen Der Vorleser, der im Februar 2009 in die deutschen Kinos kommt, wird er neben Cate Winslet zu sehen sein.
Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin finden vom 5.-15. Februar 2009 statt.
Anne Hathaway zeigt in Venedig eine neue Seite
Wenn wir an Anne Hathaway denken, kommt uns das junge, unbedarfte Aschenputtel aus Plötzlich Prinzessin! in den Sinn, das über sich hinauswächst und am Ende triumphiert, oder auch das ein wenig ältere, unbedarfte Aschenputtel aus Der Teufel trägt Prada, das über sich hinauswächst und am Ende triumphiert. Auch denken wir dabei an die Agentin in Get Smart, die zwar durchaus komisch, aber wiederum nur wenig facetttenreich ist.
Das hat sich jetzt geändert, denn in ihrem jüngsten Film zeigt Hathaway eine neue, dramatischere Seite. In Regisseur Jonathan Demmes (Das Schweigen der Lämmer) Familiendrama Rachel Getting Married, das am Mittwoch in Venedig Premiere feierte, spielt sie eine Drogenabhängige auf Entzug, die die Hochzeit ihrer Schwester besucht und dort kräftig Dampf ablässt.
„Es war toll, das Element zu spielen, das alles zum Explodieren bringt", sagte sie auf der Pressekonferenz. „Ich habe schon viele Rollen gespielt, aber diese war bei weitem die, die am vielschichtigsten war. Ich habe die Rolle wirklich geliebt. Sie glauben wahrscheinlich, dass Schauspieler lügen, wenn sie so was sagen, und manchmal tun sie das auch. Aber dieses Mal sage ich Ihnen die Wahrheit, ehrlich."
Wer sich sonst noch so in Venedig ein Stelldichein gab? Werfen Sie einen Blick in unsere Fotogalerie.
Obamanie wohin man blickt
Nun scheint sich das Obamafieber auch auf Deutschland ausgebreitet zu haben oder zumindest auf die Hauptstadt.
Dort kamen für eine Rede des mutmaßlichen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten vor der Siegessäule am Donnerstag rund 200.000 Menschen zusammen. Volksfeststimmung herrschte bei den Besuchern, und T-Shirts und Buttons mit dem Konterfei Obamas wurden verkauft.
Solche erfreuen sich auch in Hollywood großer Beliebtheit, und der Senator hat ein paar leidenschaftliche Anhänger, die keine Scheu haben, ihre politische Gesinnung öffentlich zur Schau tragen. Wir haben ein paar von ihnen mal in unserer Galerie "Hollywoods Obama-Team" zusammengestellt.
Sommer, Sonne, Spaß
Ah… Sommer!
Die Zeit, in der sich das Wetter von seiner besten Seite zeigen und uns der Geruch von Gebratenen aus Nachbars Garten um die Nase schweben sollte. Was tun, wenn sich beim Blick aus dem Fenster nur grauer Regen zeigt? Wie wär’s mit ein paar Fotos von Promis in Swimwear – so können wir wenigstens vom Urlaub träumen.
(Nebenstehendes Foto zeigt Lance Armstrong und Matthew McConaughey beim Joggen am Strand).
