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Tierschutzorganisation PETA bittet Glenn Close um Hilfe
Amy Sussman/Getty Images
Die Tierschutzorganisation PETA hofft, dass sie Glenn Close dazu bewegen kann, ihre Mission gegen Giorgio Armani zu unterstützen. Der Designer hat in den Augen der Tierschützer eine verhängnisvolle Affäre mit Hasen.
Warum Glenn Close? Nein, nicht weil sie in dem bekannten Stalker-Film mit Michael Douglas einen Hasen in den Kochtopf steckte, sondern weil sie bei den Emmys Armani trug.
PETA verstärkte seinen Kampf gegen den italienischen Modeschöpfer Anfang diesen Monats, als bekannt wurde, dass er in seiner neuen Kollektion Pelz verwendet hatte. Erst vor einem Jahr hatte Armani angekündigt, dass PETA ihn davon überzeugt hätte, keinen Pelz mehr zu benutzen.
"Leider hat er sein Versprechen gebrochen. In seiner neuen Kollektion gibt es jede Menge Pelz, und er hat sogar Pelz in Mänteln für Babys und Kinder verarbeitet", so der stellvertretende Geschäftsführer von PETA, Dan Mathews in einem Schreiben, das er vergangene Woche an Glenn Close schickte.
"Wir möchten Sie bitten, Ihren Einfluss bei Mr. Armani zu nutzen und ihn daran zu erinnern, dass er doch bitte Wort halten möchte und in der Zukunft keine Pelze mehr in seiner Kollektion verarbeitet."
Close ist die aktuellste Prominente, an die die Organisation sich wandte. Mathews schrieb kürzlich ähnliche Briefe an Heidi Klum, Kristin Chenoweth und Kerry Washington, laut einem Sprecher von PETA.
Ein Armani-Sprecher teilte der Londoner Zeitung Daily Mail mit, dass sie sich an ihre Vereinbarung mit PETA gehalten hätten und sämtliche Pelze außer Hasenpelz weggelassen hätten.
Gillian Anderson stellte sich kürzlich auf die Seite von PETA und übernahm die Erzählerrolle in einem neuen Aufklärungsvideo über Hasenpelz-Farmen.

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