Megan Fox will wissen, warum Frauen sie hassen
Inez van Lamsweerde and Vinoodh Matadin for The New York Times
Megan Fox hat ein Problem: Niemand will dafür bezahlen, sie schauspielern zu sehen, besonders nicht die Frauen. Die neueste Ausgabe des New York Times Magazine folgt der Schauspielerin, die uns immer wieder mit ihren verrückten Zitaten überrascht, und ihrem Team auf der Suche nach dem Grund.
Lynn Hirschbergs Artikel ist ein interessanter Bericht darüber, wie die Transformer-Darstellerin die Medien manipulierte (einer Angelina Jolie nicht unähnlich), ganz plötzlich zu Ruhm gelangte und jetzt irgendwie nicht mehr weiterkommt.
“Sie erschuf das Bild einer rebellischen, hocherotischen Person und hat sich ihren Weg ins Rampenlicht geplaudert“, schreibt Hirschberg. Leider steht diese Person aber nicht für einen entsprechenden Kassenumsatz, weshalb ihre Manager jetzt versuchen, „den Dialog um Fox zu ändern: Von der außer Kontrolle geratenen Sexbombe zur Fox, die man kennt, die ein häuslicher Mensch mit einem langjährigen Freund ist und die ihre Samstagabende gerne in der Restaurantkette Red Lobster verbringt, wo sie mit Vorliebe das Käsegebäck isst.“
Megan selbst beschreibt ihr Problem wie folgt:
“Die Mädchen denken ich bin eine Schlampe und dabei führe ich schon seit ich 18 bin dieselbe Beziehung. Das Problem ist, wenn sie dich attraktiv finden, bist du entweder dumm oder eine Hure oder eine dumme Hure. Mädchen neigen instinktiv dazu, sich gegenseitig in den Dreck zu ziehen.“
Also Erstens hat sie sich das Schlampen-Image selbst zuzuschreiben: Sie machte von sich Reden, weil sie angeblich in eine Stripperin verliebt war, die es gar nicht wirklich gab, und durch all dieses bisexuelle Gerede. Und Zweitens hat das überhaupt nichts damit zu tun, dass die Mädchen sie hassen.
Megan hat offenbar eine Rolle gefunden, die sie gern in Herrenmagazinen verkörpert: „Wenn ich von Männermagazinen interviewt werde, verkörpere ich immer eine bestimmte Figur“, erzählt sie der Times. Wie man mit Frauen spricht, hat sie aber noch nicht herausgefunden und wirkt ihnen gegenüber oft verächtlich. Sie schreibt einfach alle Frauen ab, als ob diese alle neidisch wären, weil sie hübsch und intelligent ist und sexy und selbstsicher, und weil alle Frauen einfach andere Frauen hassen. Nur leider können Frauen solch pauschalen Äußerungen nichts abgewinnen.
Doch Megan ist jetzt an einem Wendepunkt angelangt, wo sie und ihre Berater an einem neuen Image arbeiten, das ihrer Karriere zugute kommen wird, wenn sie mal nicht in einem gigantischen Roboter-Film mitwirkt. „Ich muss mich jetzt etwas zurückhalten“, sagt Megan am Ende des Artikels. „Ich lebe in einer gläsernen Box, und ich stelle mich für Männer zur Schau, die dafür zahlen, mich zu sehen. Das stört mich. Ich möchte diese Rolle nicht mehr spielen.“
Dann müssen wir wohl bis zur nächsten Film-Presse-Runde warten, um herauszufinden welche Figur Megan sich als nächstes einfallen lässt.
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Wenn ihr die komplexe Natur von Megan Fox noch weiter erforschen wollt, empfehlen wir euch unsere Galerie Die vielen Gesichter der Megan Fox!

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