Robert Pattinson bringt Vanity Fair zum Schmachten

Robert Pattinson, Vanity Fair Vanity Fair

Vanity Fair sieht sich zwar gern als anspruchsvolles Kulturmagazin mit seinen ausgefallenen Annie Leibovitz-Titelblättern, trotzdem gibt es da eine Sache, die keine Zeitschrift auslassen kann - Twilight. Für die Dezember-Ausgabe hat sich das Magazin deshalb eine atemberaubende, zwölfseitige Fotodokumentation von Robert Pattinson (ah!) einfallen lassen.

Die Aufnahmen sind verblüffend. Schaut euch das mal an, Rob liest Bücher! Er kann tatsächlich einen Pullover tragen! Und wie er seinen Hummer isst! Er wirkt so überwältigt! Er könnte auch den ganzen Tag mit euch im Bett verbringen! Und selbstverständlich schreibt er epische Balladen auf seinem großen Klavier am Strand! Schmacht!

Was den Artikel zu unserem Lieblingsvampir betrifft, so handelt er vornehmlich davon, was für ein überwältigtes, unsicheres Wrack Rob doch im Moment sei: „Ich versuche, nicht zu ertrinken“, sagt er.

Und dann gibt es da noch die Beschreibung eines stümperhaften Teenie-Idols von der Autorin Evgenia Peretz : „Er entschuldigt sich häufig dafür, dass er langweilig ist, für die idiotische Terrasse, die zu seinem Hotelzimmer gehört, dafür, dass er euch eine Geschichte erzählt, die ihr möglicherweise schon wo anders gelesen habt…er verwirft seine Arbeit, wann auch immer es geht.“

Doch da die meisten Pattinson-Fans Robs selbstkritische Art und Weise schon kennen, ist es an der Zeit, sich auf die mutmaßliche Beziehung zu Kristen Stewart zu konzentrieren.

Zunächst wird die stets zuverlässige Twilight-Regisseurin Catherine Hardwicke zitiert, die die Spekulationen um Robsten gern hochspielt: „Was Rob und Kristen miteinander verbindet, ist eine Vielzahl von Gefühlen“, sagt sie. „Komplexe Gefühle füreinander. Und genau das brauchten wir. Eine komplexe, intensive Faszination.“

Von da an gehen die Dinge dann mehr in Richtung Klatschmagazin, weil Peretz sich auf den Robsten-Hype einlässt. „Ihre wahre Beziehung spiegelte sich höchstwahrscheinlich in ihrer Leinwandbeziehung wieder: Eine starke Anziehungskraft, die nicht ausgelebt werden konnte. Während der Dreharbeiten war Stewart mit ihrem langjährigen Freund, dem Schauspieler Michael Angarano zusammen."

Trotz der tragischen „ihre Liebe stand unter einem schlechten Stern“-Geschichte, wurde das sicherheitshalber noch einmal erwähnt: „Für das Protokoll: Pattinson besteht darauf, dass er und Stewart wirklich nur gute Freunde sind und er eine tiefe Bewunderung für sie empfindet.“

Außerdem sei das Ganze, laut Pattinson, total unlogisch: „Es ist gleichgültig, was man in der Boulevardpresse sagt“, meint er. „Ich war im wahrsten Sinne des Wortes am anderen Ende des Landes und es hieß: 'Oh, die haben sich heimlich getroffen!' Wo denn bloß? Ich kann doch nicht mal mein Hotelzimmer verlassen!“

Und dann dreht sich wieder alles um Rob und Kristens geheime Beziehung. „Sie und Pattinson haben das 'sich nicht Anfassen' total im Griff“, beschreibt die Autorin ihre Interaktion auf der Comic-Con. „Sie versucht sogar, die Menge in die Irre zu führen, indem sie total übertrieben mit dem muskulösen Taylor Lautner flirtet.“

Es handelt sich zwar um einen netten Versuch von Vanity Fair noch Öl ins Robsten-Feuer zu gießen, doch all das, vom Hardwicke-Zitat über die Twilight-Spannung im wahren Leben, bis hin zur zickigen Kristin auf der Comic Con, wurde bereits gecovert. Wir haben alle Zugang zum Internet - belasst es deshalb einfach bei den schönen Aufnahmen und den netten Dingen, die Rob euch erzählt, wie zum Beispiel sein einziger Wunsch:

“Was er wirklich will, ist ein Zuhause, damit er sich einen Hund zulegen kann, weil sein West Highland White Terrier, den er seit seinem fünften Lebensjahr besaß und der wie eine Schwester für ihn war, zu Weihnachten verstarb.“

Oh, das ist echt traurig. Wie es aussieht, dürfen wir jetzt auch noch "sensibel" zu seinen Charaktereigenschaften hinzufügen.

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In unserer Galerie: Die 10 besten Vampire nicht in Twilight seht ihr, welche Vampire sonst noch zum Anbeißen süß sind!

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