T.R. Knight hat triftigen Grund, sich Grey's Anatomy nicht anzuschauen
Steve Jennings/Getty Images
T.R. Knight ist, was Grey's Anatomy betrifft, nicht mehr so ganz auf dem Laufenden.
Und das hat nichts damit zu tun, dass er aus der Serie ausgestiegen ist, oder mit dem unschönen Ende, zu dem es mit der Grey's-Schöpferin Shonda Rhimes kam.
„Ich renoviere gerade ein Haus, deshalb ist der Fernseher in einem Karton und ich weiß im Moment nicht, was läuft“, verriet uns Knight am Donnerstag im Mark Taper Theater in L.A., wo er in einer Hauptrolle des Musicals Parade zu sehen sein wird (ab 4. Oktober). „Ich muss das mal nachholen.“
Die Premiere der neuen Staffel hatte er aber gesehen. Wie er sie fand, verraten wir euch, wenn ihr weiter lest…
„Es ist faszinierend, sie zu sehen, ohne darin mitzuwirken, weil das eine völlig andere Erfahrung war“, sagte Knight. „Ich wusste von ein paar Dingen, die passieren würden, aber jetzt, da ich nicht mehr dabei bin, nicht mehr ein Teil der Dreharbeiten bin, kann ich es aus einem andern Blickwinkel betrachten.“
In Parade spielt Knight Leo Frank, einen jüdischen Fabrikarbeiter aus Atlanta, der Anfang des 20. Jahrhunderts zum Tode verurteilt wurde, nachdem er des Mordes an einer 13-jährigen Arbeiterin für schuldig befunden worden war. Das Stück basiert auf wahren Begebenheiten.
Craig Schwartz / Center Theater Group
Auf der Bühne zu stehen ist für den 36-jährigen Knight nichts neues, in einem Musical mitzuwirken allerdings schon.
„Ich habe zwei Monate lang mit einem Gesangslehrer geübt. Wir haben sechs Stunden pro Woche gearbeitet und versucht, herauszufinden, wie wir einen Ton treffen können, ohne dass dieser sich nach quietschenden Bremsen anhört“, erzählte Knight und fügte hinzu: „Es ist ein beängstigendes, neues Territorium, [weil] es etwas ist, dass ich auf professioneller Ebene noch nie getan habe. Deshalb habe ich große Angst davor, das Ganze zu meistern.“
Und wovor hat er nicht so große Angst? Vor Babys!
Knight sagte, die Adoption seiner guten Freundin Katherine Heigl und ihres Gatten Josh Kelley habe seinen Wunsch nach eigenen Kindern noch verstärkt.
„Es ist ein so schönes Baby“, schwärmte Knight. „Ich freue mich so für sie und Josh. Ich wollte schon seit einer ganzen Weile Kinder haben, das verstärkt es jetzt nur noch.“
Allerdings wird das nicht so bald passieren. Nach Parade wird er in New York in dem von Stanley Tucci neu inszenierten, und mit einem Tony-Award ausgezeichneten, Stück Lend Me a Tenor zu sehen sein.
- Berichterstattung von Brett Malec
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