Michael Jackson war gesünder als angenommen wurde
Dave Hogan/Getty Images
Die Ergebnisse sind da, und sie entsprechen nicht den Erwartungen.
Michael Jackson mag zwar einen Zombie in "Thriller" gespielt haben, doch die Berichte über seinen malträtierten, skelettartigen Körper seien, den Autopsieergebnissen der Gerichtsmedizin in Los Angeles zufolge, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, äußerst übertrieben gewesen. Der King of Pop soll für einen 50-Jährigen sogar in einem guten Gesundheitszustand gewesen sein, als er im Juni an einer Medikamentenüberdosis starb.
Dem Bericht war unter anderem Folgendes zu entnehmen: Das Herz des "Beat It"-Sängers war stark und es konnte kein Nachweis von einer Verkalkung seiner Hauptschlagader gefunden werden. Auch seine Hauptorgane, inklusive beider Nieren, funktionierten normal.
Allerdings litt er an einer chronischen Lungenentzündung, die zwar Atemnot verursachte, der Gerichtsmedizin zufolge aber kein Todesfaktor gewesen sei. Des Weiteren geht aus dem Bericht hervor, dass Jackson an einer leichten Verkalkung der Beinvenen sowie an Arthritis im unteren Rücken und an einigen Fingern litt.
Außerdem gibt es noch ein paar Befunde, die diejenigen, die ein Faible für Morbides haben, faszinieren werden.
Jacksons Gesicht und Hals waren aufgrund von Schönheitsoperationen vernarbt, er hatte tätowierte Lippen und Augenbrauen und, wie bereits berichtet, waren seine Arme mit Einstichstellen übersäht. Sein Körpergewicht, das 62 Kilo betrug, sei zwar etwas niedrig, aber noch im gesunden Bereich für eine Körpergröße von 1,75 m gewesen.
Die Resultate der Autopsie bestätigen die Ergebnisse der vom Konzertveranstalter AEG genehmigten Ärzte, die Jacksons Gesundheitszustand während einer Routineuntersuchung in diesem Jahr als bedenkenlos einstuften. Sie verheißen jedoch nichts Gutes für Dr. Conrad Murray.
Obwohl noch keine Anklage erstattet wurde, wird weiterhin gegen Jacksons Leibarzt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt, weil er Jackson das starke Narkosemittel Propofol als Schlafmittel verabreichte, obwohl solche Beruhigungsmittel eigentlich nur für Krankenhäuser zugelassen sind.
Folglich beurteilte der Untersuchungsrichter Jacksons Tod letzten Monat als Tötungsdelikt, verursacht durch eine „akute Propofolvergiftung“ und verschiedene andere Medikamente, die als beitragender Faktor aufgelistet wurden.
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Hier findet ihr alles über den King of Pop inklusive unserer Die Welt trauert um Michael Jackson -Galerie.

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