Backstage Report: Was die Stars uns hinter den Kulissen verrieten
Mathew Imaging/Getty Images
Jon Cryer ist heiß. Kristin Chenoweth ist emotional. Toni Collette ist's ziemlich egal.
Wir verraten euch, was backstage während der 61. Primetime Emmy Awards alles passierte und gesagt wurde.
17:35 Uhr: Jon Cryer ist heiß auf seinen Sketch. Wer sich die Übertragung gesehen hat, weiß, dass an dieser Stelle der Show live zum Presseraum geschaltet wurde, weil es schließlich nichts Interessanteres gibt, als Reportern zuzugucken, wie sie da sitzen und tippen oder gelegentlich einen Schauspieler fragen, was er trägt und warum!
• Da es aber noch eine Weile bis zu seinem Auftritt dauert, fragen wir Cryer, was für eine Strickweste er trägt und warum! Es sei eine Moschino-Weste, verrät uns der Two and a Half Men-Darsteller. Sie sei ihm in einem Magazin aufgefallen. Sie sieht heiß aus - und es ist auch tatsächlich heiß.
• Cryer liebt es, über seine heiße Weste zu sprechen. Als ein anderer Reporter fragt, warum dies sein Durchbruchsjahr sei, sagt er, es habe damit zu tun, dass er „an einem der heißesten Tage des Jahres eine Weste trägt, die ihn zum Schwitzen bringt und er sich somit seinen Preis richtig verdienen musste.
• Cryer ist mittlerweile der 2.578. Award-Gewinner, der „überhaupt nicht erwartet hätte, dass er gewinnen würde.“
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• Cryer legt endlich mit seinem Sketch los, der keine großen Lacher erzeugte. „Also, das war der Sketch. Ich hoffe, er war’s wert“, sagt Cryer, nachdem die Kameralichter erloschen sind.
• Mit einem ehemaligen Partylöwen zu arbeiten, sei weniger aufregend, als mit einem derzeitigen Partylöwen zu arbeiten, berichtet Cryer: „Ich arbeite mit Charlie Sheen während der langweiligsten Phase seines Lebens zusammen und hasse es.“
• Kristin Chenoweth, die auf der Bühne in Tränen ausbrach, heulte auch im Backstagebereich weiter: „Nein, ich habe nicht erwartet, dass ich weinen würde [während ihrer Rede]", erzählt sie uns schluchzend. „Ich habe nicht erwartet, dass ich gewinne.“
• Chenoweth trauert aus tiefstem Herzen um Pushing Daisies, und wir vermuten Pushing Daisies-Fans teilen das Gefühl.
• Auf die Frage, ob sie als nächstes einen Oscar zu ihrer Awardshow-Kollektion hinzufügen wolle, gab Chenoweth die einzig ehrliche Antwort: „Das wäre nicht schlecht.“
• Ach du Schande, Chenoweth fängt wieder zu heulen an. Diesmal spricht sie von ihrer Mutter, „die den Krebs schon viermal besiegt hat."
• Ach wie schön! Chenoweth genehmigt sich eine Cola und lächelt beim Verlassen des Interviewraums. Wir machten uns schon Sorgen, dass es keine Tempos mehr gebe würde, wenn sie welche bräuchte, da sie alle von einem wegen seiner heißen Weste schwitzenden Cryer aufgebraucht wurden.
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• 18 Uhr: Toni Collette bricht wegen eines lächerlichen Emmys nicht gleich in Tränen aus. Die clevere Australierin sieht den Award als Jobsicherheit. Sie hofft, dass United States of Tara dadurch länger auf dem US-Sender Showtime ausgestrahlt wird, als man Jennifer's Body – Jungs nach ihrem Geschmack in den Kinos sehen wird.
• 19 Uhr: Alec Baldwin hat bereits zwei Jahre hintereinander für 30 Rock gewonnen, deshalb ist er auch nicht so emotional wie Chenoweth. Er erzählt uns, dass er sich gerne Theaterstücke in London anschaue („Meine Freunde nennen mich die Hure von Mayfair"), gibt uns einen Einblick in die New Yorker Politik, ach ja, und er ist der 2.579. Award-Gewinner, der darauf beharrt, dass „man nie davon träumt, zu gewinnen—nie, nie, nie."
• Die Gewinner der Miniserie Little Dorrit sehen alle ziemlich riesig aus. Nur zur Info.
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• 19:35 Uhr.: Jessica Lange ist im Raum und alle stehen hinter ihr, vom Emmy-Gewinner Ken Howard bis zum Filmmacher Albert Maysles (der als Co-Regisseur des TV-Films Grey Gardens fungierte).
• Ein Reporter empfindet es als notwendig, Lange darüber zu informieren, dass sie „in großartiger körperlicher Form" sei. Wir haben also nicht übertrieben, als wir sagten, dass ihre Filmstar-Präsenz, die Anwesenden im Raum nervös machte.
• 20 Uhr: Cherry Jones wird gedrillt, gedrillt über Einzelheiten zur neuen 24-Staffel. „Wissen Sie, ich weiß nie, wie viel ich verraten darf", sagt sie in einem sehr ruhigen und vorsichtigen Ton.
• Jones beendet ihre Interview-Session, ohne von den Männern in Schwarz aus dem Raum eskortiert zu werden, sie hat ihre Sache wohl gut gemacht.
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• Eine undurchschaubare Figur im Primetime-Fernsehen zu spielen, hat seine Vorteile: „Die Leute neigen dazu, Angst vor mir zu haben", sagt der Emmy-Gewinner Michael Emerson. „Aber es gefällt mir, dass sie mir gegenüber höflich sind."
• Der unerschütterliche Emerson bleibt unerschüttert, als er gefragt wird, ob er Angst davor habe, ein Opfer des sogenannten Lost-"Fluchs" zu werden: „Ich denke, Arbeitslosigkeit ist immer beängstigend und ich denke, wir fürchten uns zu recht alle davor… dass uns so etwas passieren könnte", sagt Emerson und fügt hinzu, „aber danke."
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Die Ankunft der Stars, alle Gewinner und die Fashion der 2009 Emmys zeigen wir euch auf unserer speziellen Emmy-Seite

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