Waldbrände in L.A. bedrohen Jacksons Tiger; E.T.s Zuhause ist sicher
AP Photo/Jae C. Hong, Universal Studios
Dank der kapriziösen Eskapaden von Mutter Natur und dem massiven Einsatz der Feuerwehr hat E.T. immer noch ein Zuhause.
Michael Jacksons Tiger haben da vielleicht weniger Glück.
Das Shambala-Gelände, das von Tippi Hedren, bekannt aus dem Hitchcock-Film Die Vögel, geführt wird und seit 2006 auch das Zuhause der Tiger Thriller und Sabu ist, die dem verstorbenen King of Pop gehörten, wird nun von den Bränden gefährdet, die nur gut einen Kilometer von dem 26 ha großen Gelände entfernt sind.
Die 64 Tiere, die sich dort aufhalten, werden unter Umständen schon bald den 12.000 Menschen folgen, die bis jetzt in den Ausläufern des Los Angeles Forrest ihre Häuser evakuieren mussten.
Die Fans von Elliot und Gertie werden sich jedoch freuen zu hören, dass diese ihr Zuhause nicht verlieren haben.
Das Tujunga-Anwesen, das als Schauplatz in dem Film E.T. diente und auf dem der Außerirdische versteckt wurde, entkam den Flammen noch in letzter Minute. Das Feuer hatte das Anwesen bereits umgeben und die Anwohner waren alle evakuiert - na ja, fast alle. Besitzer Tony Piwowar hatte sich geweigert, sein Grundstück zu verlassen.
Was die Tiere betrifft, hatten die Behörden Hedren, der die Roar Foundation untersteht, die das Shambala Preserve leitet, Anfang der Woche angeordnet, die Tiere wegzubringen. Die 79-jährige Schauspielerin und Mutter von Melanie Griffith hat diesen Abtransport bisher noch nicht veranlasst, jedoch nicht etwa aus Starrköpfigkeit.
Die Fahrzeuge und der Abtransport der Großkatzen würden die Arbeit der Feuerwehr schwer beeinträchtigen.
Zur Beruhigung aller Tierschützer: Angestellte betreuen die Tiere rund um die Uhr, bis die Brände gelöscht sind. Für den Fall, dass eine Evakuierung unumgänglich ist, stehen 36 Verschläge bereit, mit denen die Großkatzen abtransportiert werden können, was rund drei Stunden dauern würde.

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