La Toya glaubt an Mord; Einstichstellen von Quelle bestätigt
Pool photographer/Getty Images
Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung liegen zwar noch nicht vor, aber eines scheint sicher:
Es wurden Einstichstellen am Leichnam von Michael Jackson gefunden, die sich am Nacken und an den Armen befanden, wie eine Quelle E! News mitteilte. Die Ermittler arbeiteten fieberhaft daran, herauszufinden, ob sie von Infusionsnadeln stammen, die für die Verabreichung des starken Anästhetikums Diprivan verwendet wurden.
Michaels Schwester La Toya Jackson zieht ihre eigenen Schlüsse. Sie erzählte angeblich einer britischen Boulevardzeitung: "Er hatte etliche Einstichstellen am Nacken und an seinen Armen und in den nächsten Wochen wird mehr dazu in Erfahrung gebracht werden. Ich bin jedoch nach wie vor überzeugt, dass es sich um Mord handelt."
Wenn den Medienzirkus rund um MJs Tod bedenkt, ist es doch erstaunlich, dass La Toya solange brauchte, um ihre Meinung zu sagen. Laut des Artikels in News of the World glaubt sie an eine der Theorien, über die wir alle gelesen haben - dass die Leute, mit denen Michael sich umgab, nicht seine Interessen verfolgten - und hat diese zu einer Verschwörung aufgebaut. Sie deutete in dem Artikel auch an, dass sie glaube, dass der Tod ihres Bruders auf einen organisierten Raubüberfall zurückzuführen sei.
Dr. Conrad Murray, der Kardiologe, der sich zum Zeitpunkt von Jacksons Tod bei ihm aufgehalten hatte, besteht weiterhin auf seiner Unschuld.
Als E! News am vergangenen Freitag seine Sprecherin Miranda Sevcik kontaktierte, behauptete sie, dass die Berichte, laut denen die Polizei weitere Dokumente angefordert hätte, falsch seien.
"Das entspricht nicht der Wahrheit", erzählte sie E! News. "Wir übergaben den Ermittlern alle angeforderten Unterlagen bereits am 27. Juni."
Murray versicherte bereits letzte Woche Montag in einer Presseerklärung, dass er Jackson niemals irgendwelche lebensbedrohlichen Medikamente verabreicht hätte, aber seine Sprecherin wollte sich nicht dazu äußern, ob Murray Kenntnis davon hatte, dass jemand anderes Jackson mit Medikamenten versorgte. Sie war auch nicht bereit über spezifische Medikamente zu sprechen.
"Wir haben eine Abmachung, laut der wir uns zu Einzelheiten der Ermittlungen nicht äußern dürfen, also können wir auch keinerlei Kommentare zu Diprivan abgeben", sagte sie. "Dies war nicht unsere Entscheidung. Die Ermittler bestanden darauf. Sie glauben, dass öffentliche Äußerungen die Ermittlungen erschweren könnten."
—Berichterstattung von Ken Baker und Whitney English

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