Stars über den Verlust von Michael Jackson

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Whitney Houstons letztes "Ich liebe Michael"-Kapitel mag vielleicht etwas hastig abgefertigt worden sein, aber die Diva mit den zahllosen Hits - nur eine von vielen - hat schon aufgehört, mit ihren Gefühlen ins Detail zu gehen.

Von Madonna.html">Madonna über Usher.html">Usher bis zu Britney und Liz: Die warmen Worte und Gesten fanden kein Ende. Und dieses Ende wird heute, wo sich Tausende versammeln werden, um dem King of Pop im Staples Center in Los Angeles zu gedenken, auch nicht kommen. Hier ein paar der Respektbekundungen, die in den letzten zwölf Tagen ausgesprochen wurden:

Sean "Diddy" Combs, Chris Brown, The Game, Boyz II Men, Polo und Mario.html">Mario Winans haben den Tribute-Song "Better on the Other Side" geschrieben. "Ich werde Michael Jackson immer lieben. Mir doch sch*** egal, was die Leute sagen", erzählte Diddy der Menge bei seiner Cîroc Wodka-Party anlässlich der BET Awards.

• Die 2009 BET Awards wurden weitgehend zu einer Hommage an den King of Pop, wo Jamie Foxx ein Outfit im Stil von "Beat It" trug, Janet Jackson als Überraschungsgast auftrat und Ne-Yo, Queen Latifah, Beyoncé und Ciara.html">Ciara sich musikalisch zu ihm äußerten. (Unterdessen strichen Sacha Baron Cohen und Universal Pictures einen Teil von Brüno, der Jackson und seine Schwester La Toya aufzieht.)

• Am 4. Juli zogen sowohl Madonna als auch ihre Tänzer in der O2 Arena in London einen glitzernden Handschuh an und applaudierten "einem der größten Künstler, den die Welt je gesehen hat."

U2 verarbeiteten beim ersten Konzert ihrer 360-Tour in Barcelona die Refrains aus "Man in the Mirror" und "Don't Stop" in ihrem Song "Angel in Harlem". Beyoncé widmete ihr Konzert am 26 Juni in Philadelphia Jackson, und Aretha Franklin bat in der Hollywood Bowl um eine Schweigeminute.

Paul McCartney, Michael Jackson Echoes/Redferns

• Vielleicht wird auch Britney Spears Michael ein Konzert widmen. "Ich hatte mich so darauf gefreut, sein Konzert in London zu sehen", sagte sie. "Wir sollten gleichzeitig auf Europatournee sein, und ich wollte zu seinem Konzert fliegen. Er war für mich in meinem ganzen Leben eine Inspiration und ich bin am Boden zerstört, weil er von uns gegangen ist!"

Paul McCartney nannte den Mann, der gleichermaßen eine Ikone ist, "einen unfassbar talentierten Jungen im Körper eines Mannes, der eine gütige Seele hatte."

Chris Brown sagte über Jackson: "Er ist der Grund, warum ich Musik mache und warum ich ein Entertainer bin."

• Und Usher: "Ohne den Einfluss von Michael wäre ich nicht der Künstler, Entertainer und Menschenfreund, der ich heute bin... Er hat Schranken durchbrochen, er hat das Radio verändert! Mit seiner Musik hat er es Leuten wie Oprah Winfrey und Barack Obama ermöglicht, die Welt zu verändern. Sein Vermächtnis sucht seinesgleichen."

• Apropos Obama: Sein Pressesprecher Robert Gibbs sagte, der Präsident habe Jackson als „Musikikone“ bezeichnet, wenn auch eine, deren Leben "traurige und tragische Seiten hatte."

• "Wir haben ein Genie und den Repräsentanten nicht nur der Popmusik sondern der Musik überhaupt verloren", sagte Justin Timberlake. "Er hat mehrere Generationen inspiriert, und ich werde die Momente, die ich mit ihm auf der Bühne verbringen durfte, alles, was ich von ihm gelernt habe und die Zeit, die ich mit ihm hatte, ewig in meinem Herzen bewahren."

• "Als wir bei 'Bad' zusammenarbeiteten, war ich zum einen überwältigt von seiner Körperbeherrschung und zum anderen von seinem herausragenden musikalischen Können. Jeder seiner Schritte war höchst präzise und gleichzeitig flüssig. Es war, als würde man Quecksilber in Bewegung sehen", erinnerte sich Martin Scorsese.

Steven Spielberg sagte: "So wie es nie einen anderen Fred Astaire oder Chuck Berry oder Elvis Presley gab, so wird es nie jemanden geben, der sich mit Michael Jackson vergleichen lässt. Sein Talent, seine Verwunderung und das Mysterium, das ihn umgibt, machen ihn zu einer Legende."

• "Wir wollen uns an seinen unerreichten Beitrag zur Welt der Musik erinnern, an seinen großzügigen Geist in seinem Bestreben, die Welt zu heilen und an die Freude, die er seinen Millionen von Fans auf der ganzen Welt bescherte," sagte Mariah Carey, die bei der Gedenkfeier heute auftreten wird.

Und dann gab es ja noch die Äußerungen auf Twitter...

Hugh Hefner: "Michaels erstes Date war in der Grotte der Villa. Es war ganz unschuldig, wie er mir versichert hat."

Paris Hilton: "Meine Mutter wuchs ab dem Teenageralter mit ihm auf und ich kenne ihn schon mein ganzes Leben. Er war unglaublich, so traurig. Michael und seine Kinder waren erst vor ein paar Monaten bei mir. Ich kann nicht glauben, dass ich ihn nie wieder sehen werde."

Pete Wentz: "So habe ich in meinem ganzen Leben noch nie empfunden. Ich könnte meine Kindheit an einer MJ-Skala messen. Ruhe in Frieden. Die letzte Legende."

Elizabeth Taylor, Michael Jackson Vince Bucci/AFP/Getty images

Und dann gab es noch traurigere Kommentare:

Elizabeth Taylor, seine langjährige Vertraute, war zu niedergeschlagen, um sich gleich zu äußern, aus folgendem Grund: "Ich habe Michael von ganzem Herzen geliebt und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Wir hatten so viel gemeinsam und wir hatten so viel Spaß zusammen... Ich werde ihn ewig in meinem Herzen tragen, aber das wird nicht reichen. Mein Leben scheint so leer."

Diana Ross, von der sich herausstellte, dass sie Jacksons zur zweiten Wahl nach seiner Mutter bestimmt hatte, um für seine Kinder zu sorgen, nannte seinen Tod "zu überraschend und schockierend."

• Jacksons Bruder Jermaine sagte zu Matt Lauer: "Ich weiß nicht, wie die Leute das auffassen werden, aber ich wünschte, es hätte mich getroffen." Er beschrieb, wie er den Leichnam seines kleinen Bruders an seinem Todestag sah. Jermaine erinnerte sich: "Ich küsste ihn auf die Stirn, umarmte ihn, berührte ihn und sagte: 'Michael, ich werde dich nie verlassen.' Ich fühle mich so schrecklich leer."

Jesse Jackson flehte die Menschen an, sich nicht aus Trauer umzubringen.

Lisa Marie Presley erinnerte sich an eine Unterhaltung mit ihrem damaligen Ehemann vor 14 Jahren, wo "er schwieg, mich ganz intensiv ansah und mit fast sicherer Gewissheit sagte: 'Ich fürchte, dass ich wie Elvis enden werde, so wie er starb.'"

• Ähnlich bestürzend waren die Kommentare von Jane Fonda, die sagte, dass ein schneller Tod in einem jungen Alter für Jackson wohl das Beste war. "Das ist wohl ein gütiger Tod für Michael", schrieb sie in ihrem Blog. "Es ist schwer, ihn sich mit zunehmendem Alter noch glücklich vorzustellen."

• Freund und Produzent Quincy Jones, einer der ersten Promis, der sich äußerte, war am Boden zerstört durch "die tragische und überraschende Nachricht" und sagte: "Ich habe heute meinen kleinen Bruder verloren und ein Teil meiner Seele ist mit ihm gegangen." Er wird nicht zu Michaels Trauerfeier gehen, weil er, wie er sagte, nicht mehr auf Beerdigungen geht. "Ich komme damit nicht mehr klar."

• Aber es ist nicht so, dass alle eine enge persönliche Beziehung mit Jackson hatte, besonders in den letzten paar Jahren. Aber vielleicht hat es Alicia Keys auf den Punkt gebracht: "Wir kennen ihn alle irgendwie von irgendwoher. In irgendeiner Form hat er uns alle berührt und war die Stimme zu einer unserer schönsten Erinnerungen. Er war so ein wunderbarer, echter Riese mit leiser Stimme und voller Liebe."

Und dann natürlich die größte Hommage überhaupt: Michael selbst, der für immer in unseren Erinnerungen weiterleben wird und sich selbst mit seinem Talent ein Denkmal gesetzt hat.

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