Dr. House-Stars verraten Einzelheiten zu Staffel 6

Hugh Laurie, House Larry Watson/FOX

Als wir Dr. Gregory House (Hugh Laurie) zum letzten Mal sahen, ging er gerade in eine psychiatrische Klinik, unter Halluzinationen leidend, in denen er Sex mit Dr. Lisa Cuddy (Lisa Edelstein) hatte.

Anfangs waren wir etwas sauer und fühlten uns ob des gefakten Sex etwas betrogen. Umso mehr freuten wir uns, als wir auf einem Dr. House-Event im Paley Center für die Medien in Beverly Hills am Mittwochabend erfuhren, dass die beiden in der sechsten Staffel möglicherweise doch noch wirklich zusammenkommen.

Die Produzenten von Dr. House, Katie Jacobs und David Shore sowie die Schauspieler Hugh, Lisa und Omar Epps erzählten uns mehr über House' mentale Verfassung, wie es um Anziehung zwischen House und Cuddy steht und was uns generell in Princeton-Plainsboro so erwartet...

House ist durchgedreht: "Die neue Staffel beginnt kurz nachdem sich die Türen hinter ihm geschlossen haben. Ab da erzählen wir dann - in zwei Stunden - von zwei bis drei Monaten Therapie, die House braucht, wenngleich er selbst sich da nicht ganz so sicher ist", erzählt Katie. "Es geht nicht darum, ihn vollends wieder herzustellen. House wird nicht perfekt sein. Er verlässt das Krankenhaus vielleicht etwas verändert, aber der alte House ist immer noch da." Er wird sich aber nicht die komplette Staffel über in der Klinik aufhalten. "Die Staffel spielt nicht dort, aber die zweistündige Premiere wird im Grunde genommen ganz dort stattfinden“, fügt David hinzu.

Wir rufen Dr. Nolan: Wer wird denn der Glückliche sein, der einen der weltbekanntesten Diagnostiker diagnostizieren darf? Diese Aufgabe fällt Dr. Nolan zu, gespielt von Andre Braugher. Katie beschreibt die Beziehung der Ärzte, die nicht unkompliziert sein wird: "House' Vorstellung davon, wie gut es ihm gehen muss, damit er wieder arbeiten kann, und Nolans Vorstellung davon sind zwei verschiedene Dinge. Man kann sich zwar freiwillig in die Psychatrie begeben und auch wieder gehen, aber das bedeutet nicht, dass man dann automatisch wieder praktizieren darf. Bevor er wieder als Arzt arbeiten darf, muss Dr. Nolan sicherstellen, dass House wieder Boden unter den Füßen hat und es ihm wesentlich besser geht."

Hugh zum Thema Verrücktsein: Wir können uns auf Einiges gefasst machen. Hugh sagt: "House' Krankheit ist auch Teil seiner Fähigkeit, möglicherweise seines Intellekts, zumindest seiner Identität. Jeder von uns hat Angst vor Veränderung, selbst bei den Dingen in unserem Leben, die uns missfallen, denn sie sind trotzallem Teil von uns, und wenn wir sie aufgeben, könnte es sein, dass wir weniger wert sind." Für seinen Aufenthalt in der Pyschatrie hat Hugh sich den Kopf rasiert und beschreibt sein Aussehen als "leicht institutionell." Das Ganze ist jedoch nicht nur ernst. "Es gibt auch sehr leichte, musische Elemente. Ich bin überhaupt nicht in meinem Element und sollte es nicht tun, aber im Leben geht’s ja um Risiken", witzelt Hugh.

Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch: In Bezug darauf, wer House in seiner Abwesenheit vertritt, sagt Omar, dass Foreman nun in den Vordergrund tritt: "Das ist mehr oder weniger die natürliche Ordnung. Jedoch könnte ich mir vorstellen, dass House trotz seines Aufenthaltes in der Klinik noch das Sagen hat." Und die Situation, dass jeder Arzt versucht, den Chef zu spielen, ist vielleicht nicht so gut für Foreman und Thirteen (Olivia Wilde). "Ich denke, dass der Stress, der durch so eine Situation entsteht, in ihrer Beziehung für Spannungen sorgt." Selbst wenn Foreman die Führung übernimmt, wird das nicht einfach. Omar fügt hinzu: "Das wird große Folgen haben (dass House weg ist). Jeder wird sich selbst in Frage stellen, denn in dieser Hinsicht ist House die Stütze für alle. Wenn alles fehlschlägt, geht man zu ihm und er hat die Antwort. Es ist nun mal so, dass die anderen Ärzte nicht gewillt sind, die gleichen Risiken einzugehen." Man sollte jedoch nicht erwarten, dass House nach Princeton-Plainsboro zurückkehrt und gleich wieder die Leitung übernimmt: "Man kommt nicht aus der Psychiatrie und kriegt sofort seine Zulassung zurück", sagt Katie.

Lisa Edelstein, Hugh Laurie, House Adam Taylor/FOX

Wenn er wieder gesund ist: Die Fans reden immer noch über die imaginäre Paarung von House und Cuddy und Lisa sagt dazu: "Mir gefiel es, denn das lässt die Möglichkeit offen, dass die beiden noch im Bett landen. Weil noch nichts zwischen ihnen gelaufen ist. Außerdem zeigt es in gewisser Weise, was er sich wünscht. Dass er gerne mit ihr eine intime Beziehung hätte, gerne mit ihr zusammenleben würde und gerne von den Medikamenten loskäme. Ich denke, dass wir eine Menge über ihn lernen und die Möglichkeit haben, noch vieles zu entdecken, denn es kam noch nicht dazu, selbst wenn wir bereits diese sexy Szene drehten." Katie stimmt dem zu: "Ich denke, dass all die Emotionen, die Chemie, die Schwierigkeiten und das Hin und Her noch da sind. Ich denke, dass er nur deshalb diese Halluzination mit jemandem von der Arbeit hatte, weil es irgendwo in seinem Unterbewusstsein steckt."

Was sagen Sie denn dazu? Wird House jetzt, da er quasi auf Vordermann gebracht wird, bereit sein für eine richtige Beziehung? Lassen Sie es uns wissen!

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