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Selbst ist die Braut: Sandra Bullock im Gespräch
Eric Charbonneau/Getty Images
Sandra Bullocks neue romantische Komödie Selbst ist die Braut läuft am 30.07. in den deutschen Kinos an. Sie spielt eine kanadische Verlegerin, die ihren Assistenten dazu erpresst, sie zu heiraten. Dabei ist sie auch in einer heißen Liebesszene mit Ryan Reynolds zu sehen.
Lesen Sie weiter um zu erfahren, was Ms. Bullock über ihren Busen und Po, ihren Ehemann Jesse James (mit dem sie seit vier Jahren verheiratet ist) und über ihren Körperkontakt mit Mr. Reynolds zu sagen hatte.
Ich muss schon sagen, ich fand Selbst ist die Braut klasse, und ich sage das nicht nur, weil ich gerade mit Ihnen darüber rede.
Sie können ruhig lügen. Es ist ok, solange es was Positives ist (sie lacht).
Ich weiß, dass aus Ihrer Nacktszene mit Ihrem Filmpartner Ryan viel gemacht wird...
Ja, die Nacktszene!
Der Gesichtsausdruck, als Sie an Ryans Körper heruntergleiten, war so was von passend. Wie haben Sie das gemacht?
Ich muss hierfür ein Kompliment an die Regisseurin Anne Fletcher aussprechen, weil sie wirklich brillant ist. Alles wurde sehr technisch. Wie die Choreografie bei einem Tanz. Als ob wir die Musicalnummer "All That Jazz" machen würden (sie lacht wieder). Wenn man seinen Körper nutzt und dann den anderen Körper hat, der hart ist…
Wirklich? Er war hart?
Nein! Ryan hat einen gestählten Körper, aber es war nichts hart. Ich bin mir sicher, dass er in der Gegend keine Probleme hat, aber es war nichts hart und alles war ok. Ich könnte es auch gar nicht wissen, denn ich habe ihm nicht zwischen die Beine geschaut! Was ich damit meinte, ist, dass wenn mein Gesicht an seine durchtrainierten Bauchmuskeln kommt, hat das natürlich einen Effekt.
Gab es je einen Moment, in dem Sie dachten: "Vielleicht hätte ich mir für diese Szene ein Handtuch umbinden sollen?" Sie sind ja wirklich nackt!
Ich hatte einen Waschlappen, einen Fön und einen Hund - und ein paar Haare, um die Brustwarzen etwas zu verdecken. Das war alles, was ich hatte. Das ist wie beim Suppenkochen. Man macht das Best aus dem, was man hat.
Wie halten Sie Ihren Körper so fit? Als ich mit einem Freund darüber redete, dass ich Sie interviewen werde, sagte er: "Frag sie, wie sie so einen tollen Hintern antrainierte!"
Na ja, ich wurde eben nicht obenrum, sondern eher am Hintern gesegnet. Anfangs wusste ich nicht, was ich machen sollte, aber man hat, was man hat. Man muss den Körper erhalten und dafür sorgen, dass alles an seinem Platz bleibt. Ich war schon immer sportlich und habe eine sportliche Figur. Ich habe keine Modelfigur. Wir werden auch dafür bezahlt, ins Fitnessstudio zu gehen. Aber ich kann genau so träge werden wie jeder andere. Ich bin keine Fanatikerin. Ich fühl mich gerne gut, aber ich nehme zu. Wenn man aber dafür bezahlt wird, sich auszuziehen, stellt man den Widerstand am Laufband auf 6 und macht etwas länger, weil man weiß, dass der Po auf der Leinwand gesehen wird, also soll er gut aussehen, wenn die Kamera läuft.
Ok, ich muss Ihnen was erzählen. Wo ich wohne, hängt ein Plakat von Selbst ist die Braut und ich habe heute Morgen einen Obdachlosen gesehen, der sich davor einen runterholte.
Wissen Sie, wem ich dafür die Schuld gebe? Unserer Kostümbildnerin, denn sie sorgte dafür, dass meine Kehrseite gut aussieht. Sie machte die Taille eng und verbreiterte die Schultern, also hat er sich wohl beim Anblick des Outfits befriedigt. Woher wollen Sie wissen, dass er nicht schwul war? Vielleicht hatte er Ryan in Wolverine gesehen und dachte: "Oh, Mann! Das ist doch der Typ mit dem Waschbrettbauch!" Und dann hat er losgelegt! Ich glaube, so war's.
Was steht als Nächstes für Sie auf dem Programm?
Ich mache noch die Pressearbeit für dieses Projekt zu Ende und dann beende ich die Arbeiten an einem Film, der The Blind Side heißt. Ich habe eine kleinere Rolle in einer wirklich unglaublichen Geschichte. Die Geschichte ist wirklich wunderschön, hat viel Herz und ist sehr ungewöhnlich. Danach begleite ich meinen Mann den ganzen Sommer über auf seiner Tour.
Er ist übrigens auch ein sexy Typ.
Wissen Sie was? Er ist einer der besten Männer, die ich je kennengelernt habe. Er ist ein guter Mann.

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