Pathologe: Carradines Tod war kein Selbstmord
Kevin Winter/Getty Images; Kevin Parry/Getty Images; Ray Mickshaw/Getty Images
David Carradines Familie hatte doch recht. Der Tod des Schauspielers beruhte nicht auf Selbstmord.
In einem am Donnerstag veröffentlichten Statement verkündeten die Brüder Keith und Robert Carradine, dass Dr. Michael Baden, der Gerichtsmediziner, den sie für eine zweite Autopsie privat anheuerten, zu dem Schluss kam, dass ihr Bruder sich nicht das Leben nahm.
“Das Ergebnis der Autopsie und das bislang vorliegende Beweismaterial zeigt, dass Mr. Carradines Tod nicht auf einen Selbstmord zurückzuführen ist“, erklärte Baden.
Der Hauptpathologe der New Yorker Polizei führte die Autopsie in Kalifornien durch, nachdem der Leichnam Anfang der Woche aus Bangkog eingetroffen war.
In ihrem Statement bedankten sich die Brüder des verstorbenen 72-Jährigen bei den Fans für deren Unterstützung während einer „äußerst schmerzhaften Zeit.“
Der Kill Bill-Star wurde vor einer Woche tot in seiner luxuriösen Hotelsuite vorgefunden. Der Polizei zufolge hing der Schauspieler nackt in einem Wandschrank mit einem Seil um seinen Hals und sein Geschlechtsteil, was zu dem Verdacht führte, dass es sich um einen autoerotischen Erstickungstod handeln könnte.
Ein Bestattungstermin ist noch nicht bekannt.

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