Snoop vor Gericht mit dem Finanzamt auf den Fersen
AP Photo/Mel Melcon, pool
Snoop Dogg muss sich gleich mit zwei Problemen auseinandersetzen.
Am Freitag begann in Los Angeles eine Zivilverhandlung gegen den Rapper, weil er und seine Leute angeblich einen Fan niederschlugen. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wurde dem Staat Kalifornien aufgrund von Steuerschulden des Rappers ein Pfandrecht auf sein Haus eingeräumt. Er soll dem Staat $284,053 in Steuern schulden.
In der Zivilklage fordert ein Fan des Rappers, Richard Monroe Jr., $22 Millionen Schadensersatz und Schmerzensgeld, weil er angeblich bei einem von Snoops Konzerten in Miami 2006 ernsthafte Verletzungen davontrug.
Laut den Gerichtsdokumenten ereignete sich der Vorfall, als der Rapper den Song "Gin and Juice" sang. Monroe dachte, dass man ihn auf die Bühne eingeladen hatte, aber als er hinaufsprang, wurde er von sowohl von den Bodyguards als auch von Snoop selbst angegriffen und zu Fall gebracht. Monroe behauptet, er wäre er von den Beteiligten so lange geschlagen und getreten worden, bis er bewusstlos wurde. Als er wieder zu Bewusstsein kam, waren angeblich seine Diamant-Ohrringe, seine Uhr und seine Geldbörse verschwunden.
Der 25-jährige Kläger musste in einem nahe gelegenen Krankenhaus wegen einer gebrochenen Nase, einer aufgeschlagenen Lippe, blauen Augen und Hämatomen am Brustkorb behandelt werden.
Snoops Camp hat in der Vergangenheit einmal verkündet, dass jeder, der auf die Bühne springt, als "Sicherheitsrisiko" angesehen werde und dass man demzufolge "gezwungen sei, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit zu gewährleisten."

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