Amy Winehouse: Anhörung im Prozess wegen Körperverletzung

Amy Winehouse AP Photo/Joel Ryan

Hat Amy Winehouse ihren Fan Sherene Flash auf einem Society-Ball im vergangenen September geschlagen? Die Sängerin sagt dazu eindeutig nein.

Ihre jüngste Anklage wegen Körperverletzung wurde am Dienstagmorgen vor Gericht  verhandelt. Die Sängerin plädierte während der 15-minütigen Anhörung auf "nicht schuldig".

Die "Rehab"-Sängerin erschien im Amtsgericht von Westminster in Stöckelschuhen und einem aufreizenden, tief ausgeschnittenen Blumenkleid, das ihre BH-Träger und ihre Tattoos zeigte.

Der Press Asscociation zufolge soll sie in den Gerichtssaal gestolpert sein und ununterbrochen mit ihrem Haar, ihren Händen und ihrer Kleidung gespielt haben. Auf die Frage, wie sie sich fühle, habe Winehouse, die ihren verheirateten Namen Amy Jade Civil angab, dem Gericht „Es geht mir gut, danke“ geantwortet.

Flash behauptet, die Sängerin habe sie auf das linke Auge geschlagen, als sie Winhouse am 26. September 2008 auf dem Londoner "End of Summer"-Ball um ein Autogramm gebeten hätte.

Die Gerichtsverhandlung findet am 23. Juli statt.

Aufgrund der Anklage wurde der "Back to Black"-Sängerin die Einreise in die USA verweigert. Sie hätte dort auf dem Coachella-Musik-Festival in Kalifornien auftreten sollen. Stattdessen plant sie nun einen Auftritt in der Karibik, wo sie als Headlinerin auf dem 18. jährlichen St.Lucia Jazz-Festival auftreten wird.

Wie wir von Allen Chastanet, dem Tourismusminister von St. Lucias erfuhren, sollen die Verhandlungen mit Winehouse bereits während ihres zweimonatigen Aufenthalts auf dem kleinen Inselstaat begonnen haben.

“Ihr Aufenthalt in St.Lucia hatte wirklich einen positiven Einfluss auf sie“, erzählte er uns. „Sie hatte eine wundervolle Zeit“.

Winehouse wird am 8. Mai mit KC and the Sunshine Band als Eröffnungsgig auftreten. Auf dem Festival werden vom 2. bis zum 10. Mai ungefähr 6.000 Besucher pro Abend erwartet. Zu den weiteren Performern gehören Patti LaBelle, Chaka Khan, Chicago und Michael McDonald.

Winehouse soll in dem neuen $100 Millionen teuren „Tides Sugar Beach“-Resort untergebracht werden.

“Sie kann so lange bleiben, wie sie will”, sagte Chastanet. „Wir haben sie gerne hier. Ich wünschte, wir könnten ihr ein Aufnahmestudio anbieten. Ich weiß, dass sie versucht hat, ihr Album hier aufzunehmen. Das ist etwas, woran die Regierung in der Zukunft arbeiten wird.“

Chastanet ist sich sicher, dass  Winehouse ihrer Verpflichtung nachkommen wird: „Das Gute an der Sache ist, dass wir mit ihrem Management gesprochen haben und dass sie das auf jeden Fall als ein Dankeschön an St. Lucia tun möchte“, sagte er. „Ich glaube es ist legitim zu sagen, dass sie das tun will. Deshalb mach ich mir auch keine Sorgen darüber.“

Wir drücken St. Lucia auf jeden Fall die Daumen.

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