Wer ist die Beste? Cannes Edition, Teil II
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Viele der Damen waren auch in fließende Gewänder gehüllt und wirkten wie überirdische Göttinen.
Wer ist die Beste? Cannes Edition, Teil I
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Es gab viele aufregende Auftritte beim Filmfestival in Cannes und etliche neue Fashion-Trends, wie zum Beispiel architektonische Formen und interessante Stofflagen.
Cannes: Goldene Pame für Österreicher Haneke
Die begehrte Goldene Palme ging dieses Jahr erneut an den österreichischen Regisseur Michael Haneke und dessen Film Das weiße Band, der in einem Dorf vor dem Ersten Weltkrieg spielt.
Auch in den Schauspielkategorien triumphierte Österreich: Christoph Waltz wurde für seine Rolle in Quentin Tarantinos Zweiten-Weltkrieg-Film Inglourious Basterds ausgezeichnet, während seine Landsmännin Charlotte Gainsbourg eine Auszeichnung für ihre Leistung in Lars von Triers Der Anti-Christ erhielt.
Gainsbourg spielte in Der Anti-Christ neben Willem Dafoe, dem sie in ihrer Rede auch dankte, während sich Waltz bei Tarantino erkenntlich zeigte: "Mehr als alles andere verdanke ich dies meiner Figur, Nazi Oberst Hans Landa, und ihrem einzigartigen und unnachahmlichen Schöpfer Quentin Tarantino."
Zu den weiteren Gewinnern des Cannes Filmfestivals gehören Jane Campion und Ken Loach sowie die Oscar-Gewinner Ang Lee und Pedro Almodóvar.
Für einen Rückblick auf das diesjährige Festival und seine berühmten Besucher werfen Sie einen Blick in unsere Fotogalerie.
Heath Ledgers letzter Film in Cannes vorgestellt
Heath Ledgers letzte schauspielerische Leistung wurde zum ersten Mal auf dem Filmfestival in Cannes gezeigt und die Filmmacher scheuten sich nicht davor, die Wichtigkeit des Projekts zu betonen.
Terry Gilliams Film The Imaginarium of Doctor Parnassus, der allerdings nicht am Wettbewerb teilnimmt, endete sogar mit einer Widmung an den Schauspieler: „Ein Film von Heath Ledger und Freunden."
Ledger, der im Januar 2008 verstarb, spielt darin einen Schlangenölverkäufer, der von zwei Mitgliedern einer reisenden Theatergruppe an einer Londoner Brücke hängend gefunden wird. Die Gruppe stellt Ledger ein magisches Portal vor, das ihm ermöglicht, durch verschiedene fantastische Welten zu Reisen, die in der Vorstellung der Menschen existieren.
Da Ledger vor Beendigung des Films verstarb, sprangen Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell ein, um seine Rolle zu übernehmen.
Cannes-Notizen: Brad Pitt ist ein echter Basterd
Jetzt, da die Filmfestspiele in Cannes endlich in vollem Gang sind, war das Hauptgespräch am Mittwoch Quentin Tarantinos Zweiten-Weltkriegs-Film Inglourious Basterds. Der Regisseur, Brad Pitt und die anderen Stars machten gut gelaunt die Runden, sprachen über Nazis und nahmen sich gegenseitig auf die Schippe.
Pitt sprach darüber, wie Tarantino die Nationalitäten der Schauspieler ihren Figuren angepasst hat—zumindest größtenteils: „Er hat Deutsche für deutsche Rollen besetzt, Franzosen für französische Rollen“, bemerkte Pitt und schaute dabei Co-Star Mike Myers, die Ausnahme, von der Seite an: „Kanadier für britische Rollen.“
Co-Star Eli Roth (am besten bekannt als Regisseur von Hostel) sprach über das Ende des Films, als er als jüdischer Soldat hochrangige Nazi-Offiziere tötet, und machte sich dabei gleichzeitig über seinen eigenen Ruf als böser Junge lustig: „Für mich als Jude ist das vergleichbar mit einem koscher Porno“, sagte er. „Etwas, worüber ich schon fantasiert habe, seit ich zwölf bin.“
Anderswo auf den Festspielen...
Cannes-Notizen: schlechtes Essen, schlechte Filme
Das Filmfestival in Cannes läuft sich gerade warm und schon gibt es Probleme an der Côte d'Azur.
Zuerst fehlte Penélope Cruz am Montag bei einer Pressekonferenz für ihren Film Nine, ein Musical mit Nicole Kidman und Fergie. Harvey Weinstein erklärte, dass Cruz (sie soll auch Zerrissene Umarmungen promoten), aufgrund einer "Art von Lebensmittelvergiftung" verhindert wäre.
Sie war aber nicht die Einzige, die sich krank fühlte. Auch viele Zuschauer fühlten sich nach einer Vorstellung am Sonntagabend recht unwohl. Lars von Triers Der Anti-Christ sorgte aufgrund seiner expliziten sexuellen Gewaltszenen für Aufruhr. Der Film erhielt zahlreiche Buhrufe und viele Leute verließen das Kino.
Als die Hauptdarsteller des Streifens, Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg, sich am Montagabend darauf vorbereiteten, den roten Teppich entlang zu schreiten, bezeichneten Kritiker Der Anti-Christ "als eines der größten Debakel in der Geschichte des Cannes Filmfestival" (Jeffery Wells) und als einen Film, der "weit über Bösartigkeit hinausgeht und echte Grausamkeit verkörpert" (Roger Ebert).
Mhm... hatte denn auch jemand Spaß?
Cannes-Notizen: Fett, Sekt & lebende Legenden
Auf den 62. Filmfestspielen von Cannes finden Filmvorstellungen zu Ehren von neuen Talenten und Vorstellungen zu Ehren von Hollywood-Größen statt und anschließend natürlich unzählige Partys.
Martin Scorseses Präsentation des Technicolor-Klassikers Die roten Schuhe hat zwar am Freitag die 22:30 Uhr Vorstellung von Lee Daniels' Drama Precious verzögert, das tat dem Enthusiasmus in dem vollgepackten Haus jedoch keinen Abbruch.
Regisseur Daniels und die Stars Paula Patton, Mariah Carey, Lenny Kravitz und Gabbie Sidibe, die die Hauptrolle eines 16-jähriges Mädchen, das mit Missbrauch zu kämpfen hat, spielte, stellten den Film vor. Daniels war zwar sichtlich erschöpft, es gelang ihm aber trotzdem, die Menschenmenge zu verzaubern: „Je suis fatigué [Ich bin sehr müde]. Ich habe zu viel Sekt getrunken, deshalb kann ich die Ansprache, die ich drei Wochen lang vorbereitet habe, nicht halten…“
Als Daniels die lange Reise des Films vom Papier auf die Leinwand beschrieb, konnte Carey dem nur zustimmen. Als Daniels sagte: „Ich würde sagen, dieser Film wurde mit Liebe, Kaugummi, Eis-Stielchen, allen, die sich auf dieser Bühne befinden und Anmut gemacht…“, fügte Carey hinzu: „Und Fett.“
Cannes-Notizen: Von Oben gesehen
Der erste Tag der 62. jährlichen Filmfestspiele in Cannes war animiert, und zwar nicht nur wegen der Last-Minute-Feinschliffe und den roten Teppichen, die vor Beginn der zwölf glamourösen Tage an der Cote d’Azur noch befestigt werden mussten.
Das Fest begann mit der Premiere von Pixars Oben, dem allerersten Animationsfilm, der Cannes jemals eröffnen durfte. Der 3-D-Streifen (mit Ed Asner als 78-jährigem Mann mit einem fliegenden Haus) nimmt zwar nicht am Rennen um die Goldene Palme, die höchste Auszeichnung des Festivals, teil, aber das tat der Stimmung auf der Party keinen Abbruch.
Pitt, Cruz & Depp werden in Cannes erwartet
Beim diesjährigen Filmfestival in Cannes wird wieder eine ganze Reihe von A-List-Stars erwartet.
Brad Pitt, Penélope Cruz und Johnny Depp gehören zu Hollywoodstars, die in den nächsten Tagen auf dem feinsten roten Teppich der Côte d'Azur anlässlich des 62. jährlichen Filmfests, das morgen beginnt und am 24. Mai endet, erwartet werden.
Pixars Oben wurde die Ehre zuteil, als erster Animationsfilm - in 3-D um dem Ganzen noch eins draufzusetzen - das Event eröffnen zu dürfen.
Weitere Filme, die im Wettbewerb um die Goldene Palme konkurrieren, finden Sie in unserer Galerie "2009 Cannes: nominierte Filme".
Tarantino, Almodóvar & Lee im Wettbewerb um die Goldene Palme
Nächsten Monat wird die Cote d’Azur von Basterds wimmeln - und das soll jetzt keine Anspielung auf Hollywood-Typen sein.
Wie bereits angekündigt, wird Quentin Tarantinos Zweiter Weltkriegsepos Inglorious Basterds (mit Brad Pitt in der Hauptrolle) im Wettbewerb der 62. Filmfestspiele in Cannes gezeigt werden und eine Liste von 20 Titeln anführen, die um den Hauptpreis, die Goldene Palme, konkurrieren.
Abgesehen davon, dass er der einzige Drehbuchautor ist, der beim Einreichen seines Skripts vergessen hatte, die Rechtschreibprüfung zu benutzen, zeichnet sich Tarantino auch dadurch aus, dass er der einzige amerikanische Autor ist, dessen Film in dem Wettbewerb gezeigt wird.
Pitt & Tarantino bringen Basterds nach Cannes
Brad Pitt und Quentin Tarantino haben vor, ihren mit großer Spannung erwarteten Kriegsfilm Inglourious Basterds im Mai auf den Filmfestspielen in Cannes vorzustellen. Berichten des Branchenblatts Variety zufolge wird der Film dort nicht nur Premiere haben, sondern auch am Wettbewerb teilnehmen.
Die Weinstein Co. hat sich noch nicht zur Teilnahme des Films geäußert und die Veranstalter der Festspiele wollen die gesamte Teilnehmerliste nicht vor dem 23. April bekanntgeben.
Cannes war in der Vergangenheit gut zu Tarantino: 1994 durfte er die goldene Palme für Pulp Fiction mit nach Hause nehmen und zehn Jahre später fungierte er als Vorsitzender der Jury.
Das wahrscheinlich glamouröseste Filmfestival der Welt findet in diesem Jahr vom 13.-24. Mai statt. Inglourious Basterds kommt am 20.08.2009 in die deutschen Kinos.
Festspiele in Cannes eröffnen mit Animationsfilm
Das Filmfestival in Cannes mag heiße Frauen an die Oben-ohne-Strände locken, aber dieses Jahr fängt es mit ein bisschen weniger Sex-Appeal an.
Disney/Pixar fahren nach Südfrankreich, um ihren Animationsfilm Oben (Originaltitel: Up) vorzustellen, der für die Eröffnungsfeier des 62. Filmfestivals in Cannes ausgewählt wurde. Das ist das erste Mal, dass die très vornehmen Festlichkeiten mit einem Trickfilm beginnen.
In dem farbenfrohen, digitalen 3-D-Film von Pete Docter, dem Regisseur von Monsters, Inc., und Bob Peterson, dem Drehbuchautor von Findet Nemo, geht es um einen 74-jährigen Mann, der Abertausende Heliumballons an sein Haus bindet, um gen Süden zu fliegen und alleine zu sein. Dummerweise gesellt sich auf der Reise ein neunjähriger "Wildnisforscher" (a là Pfadfinder) zu ihm.
Der Film kommt am 24. September 2009 in die deutschen Kinos.
Letztes Jahr wurde das Festival mit Die Stadt der Blinden (mit Julianne Moore und Mark Ruffalo in den Hauptrollen) eröffnet – ein ungleich düsterer Film.
Die Festspiele finden dieses Jahr vom 13. bis 24. Mai statt. Isabelle Huppert ist der Kopf der Jury.